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Die karibischen Inseln

Die beste Reisezeit für die Karibik

Urlaub unter der karibischen Sonne ist ein Traum, den sich immer mehr Menschen erfüllen möchten. Die karibischen Inseln kennen keinen Winter mit Schnee und Eis, sondern nur die Regenzeit. Die Klimaunterschiede sind relativ gering und werden nur durch die Passatwinde aus Nordost beeinflusst, wodurch die dem Wind abgewandten Seiten milder und trockener sind als die ihm zugewandten. Die leichte und erfrischende Brise lässt Erkundungstouren und Besichtigungen auch nach der Hauptsaison zu wunderbar entspannten Erlebnissen werden.

Das Wetter

Das ganze Jahr über sinken die Temperaturen in der Karibik nicht unter 25 °C und auch die Wassertemperatur liegt im Schnittbei 25 °Celsius. In den Höhenlagen kann es allerdings kühl werden und in der zweiten Jahreshälfte sind auch Wirbelstürme möglich. Während der Regenzeit zwischen Mai und November gibt es keinen tagelangen Dauerregen, sondern kurze, heftige Schauer. Sie vermindern die Anzahl der Sonnenstunden allerdings nur geringfügig.

Die Hochsaison

Zwischen dem 15. Dezember und dem 30. April reisen die meisten Touristen in die Karibik. Die Temperaturen dort liegen zu dieser Zeit zwischen 26 und 32 °C tagsüber und nachts werden Werte von 20 °C nicht unterschritten. In dieser Zeit regnet es nicht und jeder Urlaubstag hat eine Sonnenschein-Garantie.

Die Nebensaison

Die sommerliche Regenzeit mit ihren kurzen Schauern ist die beste Zeit, um günstig in die Karibik zu reisen. In der zweiten Jahreshälfte weht ein stetiger leichter Wind und die Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über zwischen 70 und 80 %. Nach der Hochsaison, die Mitte April endet, fallen die Preise für Lebensmittel und Hotels teilweise um 50 % und auf den Inseln wird es ruhiger.

Die perfekte Reisezeit

Wer seinen Urlaub frei planen kann, sollte zwischen Anfang April und Juli in die Karibik reisen. Die Hochsaison neigt sich im April dem Ende zu und die Temperaturen und Witterungsverhältnisse versprechen sowohl für einen Badeurlaub als auch für Erkundungstouren angenehme Urlaubstage.


Sicherheit im Karibik-Urlaub

Im Urlaub möchte man sich entspannen und sich darauf verlassen, dass man sicher vor allen möglichen Gefahren ist. Natürliche Gefahren in der Karibik sind Wirbelstürme, die jedoch nicht über alle Inseln dieser Region hinwegfegen. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden überall auf der Welt verschärft, doch kann das verantwortungsbewusste Verhalten durch kein Gesetz kompensiert werden.

Die POLITUR

Schon auf den Flughäfen dieser Region kann man sich an die POLITUR - die Touristenpolizei - wenden, wenn man sich nicht zurechtfindet oder andere Probleme auftreten. Wie der Name schon sagt, kümmert sich die POLITUR vor allem um Belange von Touristen und sorgt für ihre Sicherheit. Das Personal ist gut ausgebildet und auch mit wenigen Kenntnissen der englischen Sprache kann man sich gut verständigen.

Tipps und Verhaltensregeln

Vor der ersten Reise in die Karibik sollte man sich mit den Gepflogenheiten und Regeln vertraut machen. Entblößte Oberkörper am Strand werden beispielsweise in vielen Gegenden als unkultiviert empfunden und einige Plätze dürfen so gar nicht betreten werden.

In allen Regionen der Erde, die vorwiegend vom Tourismus leben, sollten die persönlichen Papiere und das Geld sicher verwahrt werden. Auf Basaren und Märkten kann man schnell Opfer eines Taschendiebs werden und größere Beträge oder Wertsachen sind im Hoteltresor sicher verwahrt. Der Bargeld-Tausch sollte nur in Banken stattfinden, da auf offener Straße oft mit Falschgeld gehandelt wird.

Kriminalität in der Karibik

Immer wieder werden Fälle von Übergriffen auf Touristen in der Karibik bekannt und einige Reiseführer raten, die Hotelgelände nicht zu verlassen. Richtig ist allerdings nur, dass die Armenviertel und die Rotlichtbezirke steigende Kriminalitätszahlen vermelden und hier auch die Vorfälle im Zusammenhang mit Touristen steigen.

Wirbelstürme

Naturereignisse sind meist nicht berechenbar, jedoch kann man davon ausgehen, dass Wirbelstürme in der Karibik vermehrt im September und Oktober auftreten. Doch nicht alle karibischen Inseln sind von Wirbelstürmen betroffen. Wer seine freien Tage auf einer der Inseln unter dem Wind verbringt, erlebt sicher keine Hurrikans, da sie nicht unter dem Einfluss der Nord-Ostwinde liegen.


Sehenswürdigkeiten der Karibik

Natürlich sind die Sandstrände der Karibik der größte Touristenmagnet, doch die ca. 70 Inseln haben noch mehr zu bieten als Palmen, Strand und Sonne.

Barbados

Die Hauptstadt Bridgetown ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Hier gibt es viele Denkmäler und auch der Sitz der beiden Kammern des Parlaments ist mehr als einen Blick wert. Das Nelson Denkmal steht in der Mitte des zentralen Stadtplatzes und wurde 1813 eingeweiht. Zum Shoppen trifft man sich auf der Broad Street, denn hier findet man zahlreiche internationale Geschäfte genau wie kleine Läden aneinandergereiht.

Saba

The Bottom ist der Hauptort der Insel und beherbergt etwa 500 Menschen, die am Fuß des erloschenen Vulkans Mount Scenery liegt. Neben den kleinen Gebäuden der Insel gibt es auch das Haus des Gouverneurs zu bestaunen, dessen Gästehaus zu einem Hotel umgebaut wurde. Auf Saba gibt es keine speziellen Punkte, die man als Tourist besuchen sollte, denn hier wirkt die ganze Insel wie eine Sehenswürdigkeit.

Puerto Rico

San Juan gehört fast zum Pflichtprogramm bei einer Reise in die Karibik. Hier liegt auch einer der beiden internationalen Flughäfen der Karibik und die Museen für Völkerkunde und Kultur ziehen jedes Jahr viele Touristen an. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Festung San Felipe del Morro, die seit 1983 zum Weltkulturerbe gehört.

Curaçao

Die Königin-Emma-Brücke ist sicherlich der Anziehungspunkt in Willemstad. Sie gewährleistet die Durchfahrt zwischen der Karibik und Sint Annabaai und ihre Bauweise ist einzigartig auf der Welt, da sie keine feste Uferverbindung hat und zur Seite gedreht werden kann. Die "Swinging Old Lady" wurde 1888 gebaut und 2006 das letzte Mal saniert.

Aruba

Orkanfrei und nur 30 Kilometer lang und höchstens 9 Kilometer breit gehört Aruba zu den kleinen Inseln und doch leben hier 70.000 Menschen. Im Nationalpark kann man sich einen Eindruck von der Vegetation verschaffen und das sonnig warme Wetter mit der leichten Brise sorgt das ganze Jahr hindurch für herrliche Urlaubsstimmung.


Die schönsten Tauchgebiete der Karibik

Rund um alle karibischen Inseln gibt es viele verschiedene Tauchgebiete, einige davon sind sehr bekannt und daher ein wenig überlaufen oder kostspielig. Andere Gebiete sind weniger für Tauchanfänger geeignet und auch der Naturschutz spielt unterschiedlich wichtige Rollen. Fast alle Tauchgebiete haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und Anfänger wie Profis schwärmen von einem Tauchurlaub, den man nie mehr vergisst.

Bekannte Tauchplätze in der Karibik

Auf den Jungfraueninseln, Barbados und Cayman Islands finden sich die bekannten Tauchgebiete der Karibik und jedes Jahr kommen viele Taucher hierher, um die Unterwasserwelt zu bewundern. Vor allem Barbados ist für seine vielen Wracks bekannt, die inzwischen bewachsen sind, und auch das größte Wrack, die Stavronikita, liegt in ca. 25 Meter Tiefe und ist dicht bewachsen. Schildkröten und zahlreiche Fische lassen sich bei Tauchgängen in dieser Region ebenso bewundern. Die Cayman Islands stehen als Ursprungspunkt des Tauchtourismus in den Reiseführern und der Naturschutz spielt eine große Rolle. Andere Taucher trifft man nur selten unter Wasser, da an den festen Punkten immer nur ein Boot festmachen darf. Die Tauchgebiete der Cayman Islands haben durchgängig große Sichtweiten und man findet hier Schwämme und Fächerkorallen in großer Zahl.

Kleine Perlen für Taucher

Die ABC-Inseln Aruba, Boniare und Curaçao bieten Tauchgebiete, die noch nicht in allen Reiseführern vermerkt sind. Die Rifflandschaften von Boniare gehören zu den 10 besten Tauchgebieten laut einem US-Tauchmagazin. Aber auch Jamaika und die gesamte Ostküste Mexikos gehören für viele Taucher zu den schönsten Unterwassergebieten. Tobago bietet mit Bopez und Kariwak perfekte Plätze für Nachttauchgänge und die leicht abfallenden Riffs mit wenig Strömung sind auch für Anfänger gut geeignet. Der Boden des Unterwasserparks von Curaçao besteht aus Kalkstein, auf dem sich Korallen absetzen. Direkt an der Küste befinden sich herrliche Riffe und von den insgesamt ca. 100 Tauchstellen sind 60 direkt vom Strand aus erreichbar.


Die kulinarischen Reize der Karibik

Wer in der Karibik nicht nur Schnitzel und Pommes essen möchte, sondern auch die kulinarischen Reize kennenlernen will, hat die Qual der Wahl. Frisch gepresste Säfte, fangfrischer Fisch und Ziegenragout sind nur ein paar der Köstlichkeiten, die auf den verschiedenen Inseln auf experimentierfreudige Reisende warten.

Die Geschichte als Koch

Die Küche der Karibik wurde vor allem durch ihre Geschichte geprägt. In 1.500 Jahren haben verschiedene Kolonialmächte wie Frankreich, Spanien und die Indianer ihre Speisen und Getränke mitgebracht und auch die Sklaven aus Afrika brachten Spezialitäten ihres Landes mit. Die verschiedenen Inseln haben ihre eigenen Spezialitäten, die sich trotz unterschiedlicher Geschichte teilweise sehr ähneln. Die gehobene Küche hat in der Karibik erst mit den Touristen Einzug gehalten und die finanziellen Möglichkeiten der Einheimischen verwehren ihnen heute noch oft den Zutritt.

Landestypische Zutaten und Gewürze

Durch die Nähe zum Meer werden natürlich vor allem Fisch und Schalentiere verzehrt, aber auch eine riesige Auswahl an Früchten und Gemüsesorten ist vorhanden. Verschiedene einheimische Chilisorten wie Habanero und Goat Chili geben den Speisen eine gewisse Schärfe. Pfeffersoßen, Ananas und Ziegenfleisch teilen sich den Teller mit Erbsen, Kartoffeln und Kochbananen. Neben Piment und Koriander werden die Speisen in der Karibik auch mit Muskatnuss oder Ingwer gewürzt. Chutneys und Currys gehören durch den ostindischen Einfluss genauso zu den kulinarischen Highlights wie Masala, eine indische Gewürzmischung aus Kumin, Nelken, Senf, Bockshornklee und Kurkuma. Tomaten werden gerne als Grundlage für Würzpasten verwendet und mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern verfeinert und Bohnen sind eine beliebte Beilage.

Karibische Cocktails

Früchte und Liköre sorgen in der Karibik für Cocktails, die den Namen Zaubertrank durchaus verdienen. Die Rumdynastien Puerto Rico, Jamaica und Barbados gewinnen ihre Sorten aus Zuckerrohrmelasse und ihre Rezepte sind noch heute gut gehütete Geheimnisse. Als Digestif nach dem Essen wird gerne Mamajuana getrunken, eine Mischung als Rum, Kräutern und Hölzern.














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