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Kleinen Antillen

Aruba, Bonaire, Curacao - das ABC der Kleinen Antillen

Die Inselkette mit dem Namen "Kleine Antillen" erstreckt sich von Puerto Rico bis an die venezolanische Küste. Sie trennen mit den Bahamas und den Großen Antillen das Karibische Meer vom Atlantischen Ozean.

Die Kleinen Antillen werden unterteilt in „Inseln über dem Winde", mit den Jungferninseln, Sint Maarten, Barbuda, Saba, Antigua, Montserrat, Guadeloupe, Martinique, St. Lucia, Grenada, Trinidad, Tobago u. a. und in „Inseln unter dem Winde", die sich u. a. aus Aruba, Curaçao und Isla Margarita zusammensetzen.

Sehenswürdigkeiten

Man kann sich der Vielfalt nicht entziehen: Vulkane, tropische Vegetation, Mangrovenwälder, Palmenstände, Korallenriffe und türkisfarbenes Meer. Jede Insel an sich ist sehenswert. Doch ein Muss für Taucher sind Saba und die Grenadinen. Der Nationalpark von Guadeloupe mit seinem Regenwald und den Wasserfällen kann man nicht umgehen. Das englische Fort (Brimstone Hill) auf St. Kitts, Marigot (Hauptstadt von St.-Martin) und The Quill (Vulkankrater auf Sint Eustatius) sollte man nicht vergessen. St Lucia ist mehr als ein Besuch wert.

Bevölkerung

Ebenso vielfältig wie die Natur ist die Bevölkerung. Sie besteht eigentlich nur aus Einwanderern aus der niederländischen, spanischen, französischen und britischen Kolonialzeit, die dann auch die Sklaven und später Inder, Chinesen und Libanesen als Arbeitskräfte herüberholten. Dies führt zu einer bunten Mischung an Sprachen, Religionen und Lebensweisen. (Die Arawak, indianischen Ureinwohner, sind nahezu vollständig verschwunden.)

Klima

Auf den Kleinen Antillen gibt es keine Jahreszeiten. Der Unterschied zwischen dem kältesten und wärmsten Monat liegt bei 3 Grad, wobei es in den Bergen aber durchaus wesentlich kühler sein kann. Die Wassertemperatur weist ganzjährig eine Temperatur von ca. 26 Grad auf. Trotzdem gibt es eine klimatische Vielfalt - vom Wüstenwind bis zum tropischen Klima ist alles vorhanden. Es kommt sehr häufig zu Platzregen, dem sogenannten "liquide sunshine". Hurrikane mit Stundengeschwindigkeiten von über 200km/h kommen hier nicht selten vor, sie bleiben aber meist weit vor der Küste.

Flora

Die Kleinen Antillen verfügen über eine Tropenwelt, doch treten auch periodische Trockenzeiten auf, sodass hier Agaven, Kakteen und Opuntien bestens gedeihen. Durch die Kolonialmächte kamen das Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kokosnüsse und Zitronen, aus Asien kamen Muskatnuss, Ingwer und der Reis ins Land. Typische Früchte sind die Papaya, Mango und die Brotfrucht.

Fauna

Auf den Kleinen Antillen sind die Reptilien und die Amphibien ebenso zu Hause wie die Papageien, Kolibris, Pelikane und Flamingos. Typische Vertreter des Meeres sind hier die Korallen, Papageienfische, Engelsfische, Igelfische und vor allem die fliegenden Fische. Auch Delfine und Tümmler habe hier ihre Heimat. Krebstiere, wie die Langusten erreichen hier wahre Größen, und Wasserschildkröten bereichern die Fauna.














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